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Wieso ich als Freelancer gerade im Hamsterrad arbeite und das erstmal (!) okay ist

Palmen, Blick aufs Meer, Sand unter den Füßen und den Laptop auf dem Schoß in der Hängematte. So hab ich mir das irgendwie vorgestellt, als ich beschloss, Freelancer zu werden! Oh, was war ich naiv.

Abgesehen davon, dass ich bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke überhaupt nicht arbeiten kann, sondern nur draußen am Meer sein möchte, hat mich das Digitale Nomadenleben nicht wirklich überzeugt. Meiner Meinung nach ist es extrem schwierig als Freelancer gut bezahlte (!) Jobs zu bekommen, die man komplett remote machen kann. Es sei denn, man ist Programmierer oder macht eine Dienstleistung, bei der es wirklich nicht darauf ankommt, physisch vor Ort beim Kunden zu sitzen. 

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Geld is nicht alles
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Warum der Satz „Geld ist nicht so wichtig“ unserer ganzen Generation schadet

„Geld ist nicht wichtig“, erklärte mir letztens ein Arbeitskollege im selben Atemzug damit, warum er unseren unterbezahlten freien Journalisten-Tagessatz okay findet. „Ich liebe das Schreiben und will es auch mit 70 noch machen“, verriet er seine Altersvorsorge-Strategie. Denselben Satz hörte ich die Woche zuvor auf der DNX sogar zweimal. Einmal von einem Ökotypen, der mit „Geld ist nicht alles“ seinen Plan rechtfertigte, kolumbianische Handtaschen in Deutschland zu verkaufen. Ein weiteres Mal von einem 33-Jährigen, der als Freelancer Webseiten programmiert, auf meine Frage, warum er nicht versucht, größere Unternehmen zu akquirieren und mehr Geld zu verlangen. „Nee, ich habe keine Lust jemanden zu siezen“, und natürlich „Geld ist mir nicht so wichtig, mein Service kostet immer gleich viel “.

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Generation Y
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„Wie kam das eigentlich alles so?“ Mein persönlicher Weg zur Texterin

Jeder der mich kennt, weiß, dass Entscheidungen-treffen nicht gerade zu meinen Stärken zählt.

Hätte, Wenn ich doch nur, Aber, Vielleicht, Sollte ich …

Diese Wörter sind recht häufig in meinem Wortschatz und meinen Gedanken vertreten.

Während ich einige Entscheidungen relativ leicht traf: Nach dem Abi aus der bayerischen Kleinstadt nach München zu ziehen, lieber mehr Geld für eine Wohnung allein ausgeben als in eine Wg zu ziehen, lieber öfter reisen als ein Auto zu haben. War die schwierigste Entscheidung meines Leben immer: Was soll ich beruflich machen? Wie kann ich herausfinden, was ich wirklich will?

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40-Stunden-Woche
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Albtraum 40-Stunden-Woche! Warum fast alle trotzdem noch die Festanstellung wollen

Bei meinem ersten Praktikum dämmerte es mir – eine 40-Stunden-Woche ist die Hölle! Oder besser gesagt eine Art Fegefeuer, die nach dem Studium nun etwa 40 Jahre lang andauern würde, bis ich endlich wieder – natürlich nur, wenn ich Glück habe – in die Freiheit namens Rente entlassen werde.

Es lag nicht an den Aufgaben, nicht an den Chefs oder den Kollegen – es lag an der Zeit, warum mir das Praktikum so unerträglich schien.

Selbst Menschen mit den coolsten, besten, interessantesten und erfüllendsten Jobs der Welt, können ihn doch wohl nicht 40 Stunden die Woche lieben?

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