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Entscheidungen treffen: 15 Tipps, wie du dich schneller und besser entscheidest

Entscheidungen treffen Tipps

Ich stehe vor dem Joghurtregal und schaue fast schon verzweifelt die bunten Behälter durch.

Welchen soll ich nehmen?

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Ich stimme zu. Kein Spam. Versprochen.

Ich werde niemals Ihre Email Adresse weitergeben, handeln oder verkaufen. Sie können die Benachrichtigung jederzeit abbestellen.

Vanille oder Kirsch?

Fettarm oder lieber zuckerarm?

Ich weiß es nicht! Mir wird heiß und am liebsten würde ich in Tränen ausbrechen, wenn es nicht so peinlich wäre.

Ich habe über den Tag verteilt so viele Entscheidungen getroffen, dass mir das Joghurt-Kühlregal den Rest gibt. Ich greife zum Sahnepudding nebenan und verlasse fast schon fluchtartig den Supermarkt.

Daheim schalte ich Netflix ein und: Muss mich entscheiden!

Ich will aber keine Entscheidungen mehr treffen.

Ich will dass mir jemand sagt, was ich anschauen, lesen, essen, anziehen, tun soll. Wen ich treffen, wann ich aufstehen und ins Bett gehen soll. Und überhaupt, was ich eigentlich aus meinem Leben machen soll. Deshalb bin ich süchtig.

Süchtig nach Bewertungen!

Bevor ich mir einen Film ansehe, lese ich erstmal ausführlich sämtliche Filmkritiken im Netz. Ich habe dazu die IMDB-App direkt neben meiner Netflix-App installiert, die wie ein strenger Türsteher keinen Film durchlässt, ohne ihn vorher überprüft zu haben.

Unter 7.5 geht gar nix. Egal wie sehr mich vielleicht sogar die Filmvorschau anspricht oder ich die Schauspieler liebe.

Genauso ist es, wenn ich ein neues Restaurant austeste. Oder am Schlimmsten: Ein Hotel buche.

Wie fand Hans-Peter aus Österreich das Frühstück im Resort auf Mallorca im Sommer 2015?

Wen juckts?

Mich!

Das Problem ist nur: Während früher Stiftung Warentest oder irgendwelche geschulten (sicher auch bestochenen) Hoteltester das Bewerten übernommen haben, darf das heute jeder Wichtigtuer. Und ganz ehrlich: Was für Menschen sind das, die ständig alles bewerten? Menschen mit zu viel Zeit (sorry, falls du dich angesprochen fühlst, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel:)).

Entscheidungen treffen bestimmt unser Leben

Neben all den kleinen Alltagsentscheidungen, die wir täglich sowieso treffen müssen:

  • Was ziehe ich an?
  • Nehme ich die U-Bahn, das Auto oder das Rad zur Arbeit?
  • In der Mittagspause lieber Mensa oder Selbstgekochtes?
  • Soll ich abends noch was mit Freunden trinken gehen oder lieber früh ins Bett?

Stehen vor allem ganz viele große Entscheidungen. Lebensverändernde Entscheidungen:

  • Welchen Beruf wähle ich?
  • Gründe ich eine Familie? Heirate ich?
  • Wo soll ich leben?
  • Was mache ich nach der Schule? Nach dem Studium? Nach der Weltreise?

Die große Auswahl der Möglichkeit verkompliziert das nochmal alles exponentiell.

Nach dem Abitur können wir zwischen 18.044 Studiengängen sowie 328 Ausbildungsberufen wählen.

Wir sollten dankbar sein für all die Entscheidungen, die wir im Jahr 2019 treffen dürfen und dass uns im Grunde so gut wie alle Türen offen stehen. Doch manchmal überfordern diese vielen lebenswichtigen Entscheidungen. Und genau das ist ja das Dilemma unserer Generation.

5 Gründe, warum wir so ungern Entscheidungen treffen

#1 Entscheidungen sind unbequem und anstrengend

Auch wenn unsere Generation als mutig, abenteuerlich und risikobereit gilt, so sehnt sie sich genauso nach Sicherheit und Berechenbarkeit.

Eine Entscheidung zu treffen, bedeutet oftmals einen neuen Weg einzuschlagen. Die meisten Menschen leben aber gemäß dem Motto: Lieber das vertraute Unglück als das unvertraute Neue!

Neben der Angst vor dem Neuen sind wir außerdem meist zu faul. Ungewohnte Herausforderungen bedeuten nämlich nicht nur Ungewissheit, sondern auch Anstrengung. Wer es lieber bequem mag, drückt sich natürlich so gut es geht vor anstrengenden Veränderungen und will seine Komfortzone nur ungerne verlassen.

#2 Vielleicht wartet ja noch was Besseres um die Ecke …

Wir sind eine Multioptionsgesellschaft. Unser Leben bietet tausend Chancen und Möglichkeiten, wie noch bei keiner Generation zuvor.

Genau deshalb legen wir uns auch so ungern fest, denn vielleicht kommt ja sogar „noch etwas Besseres“ …

Dadurch, dass wir ständig auf etwas noch Besseres hoffen, werden wir vor allem eins: unglücklich. Denn so können wir niemals zufrieden unsere gegenwärtige Situation genießen.

Ein Beispiel: Du kannst dir nach so vielen Jahren endlich den Porsche kaufen, denn du schon wolltest, seit du klein bist.

Am nächsten Tag parkt der Nachbar aber den Ferrari vor der Tür.

Ich kenne mich mit Autos nicht aus, aber die Message lautet: Es gibt IMMER noch etwas besseres! Statt uns also deshalb verrückt machen und ständig einem unerreichbaren Idealzustand hinterher zu hecheln, sollten wir lieber mal zufrieden sein mit dem was wir haben. Mit dem, was uns alles nicht fehlt ….

#3 Viele Möglichkeiten, machen unzufriedener

Je mehr Auswahlmöglichkeiten, desto größer die Chance, sich „falsch“ zu entscheiden. Das macht sich schon im Kleinen bemerkbar:

Bin ich im Restaurant, bin ich regelrecht beruhigt, wenn es eine überschaubare Auswahl an Gerichten gibt. Eine Speisekarte mit mehr als zwanzig Gerichten überfordert mich und nachher bin ich mit meiner Bestellung unzufriedener, als wenn nur fünf Auswahlmöglichkeiten auf der Karte gestanden wären.

Wissenschaftler haben sogar bewiesen, dass Probanden mit weniger Auswahl im Nachhinein glücklicher mit ihrer Entscheidung waren und kaum anzweifelten, ob diese nun richtig gewesen sei.

Bei wichtigeren Entscheidungen bringt es auch nichts, jeden noch so kleinen Aspekt zu zerdenken und über jede Eventualität nachzugrübeln, denn die schlimmsten Vorfälle im Leben kommen meistens überraschend und sind nicht Dinge, wegen denen wir uns Sorgen machen.

Für das Leben gibt es einfach keine Vorschau, wir können nicht wissen, wie es verläuft, wenn wir aufs Land oder in die Großstadt ziehen …

Die Philosophin Ruth Chang darüber, wie man harte Entscheidungen trifft.

#4 Jede Entscheidung FÜR etwas ist eine Entscheidung GEGEN etwas

Im Wort Entscheidung steckt bereits die „Scheidung“. Wähle ich Spaghetti Bolognese, trenne ich mich von der Carbonara, entscheide ich mich für die Beziehung, gebe ich mein Singleleben auf. Alles geht eben nicht.

Die FOMO, also fear of missing out, steckt unser Generation aber in den Knochen. Wir haben Angst das „Beste“ im Leben zu verpassen und verpassen dadurch oft, uns dafür zu entscheiden.

# 5 Wir machen Entscheidungen größer als sie sind

Die für uns „lebensverändernden Entscheidungen“ sind oft gar nicht so unumstößlich wie wir anfangs denken. Beinahe jede Entscheidung lässt sich doch noch revidieren. Ziehen wir in eine neue Stadt und merken, dass sie doch nichts für uns ist, können wir relativ easy auch wieder zurückkehren.

Aus solchen Erfahrungen lernen wir ja und wissen beim nächsten mal noch besser, was wir wirklich wollen und uns gefällt.

Zudem ist nichts perfekt! Auch wenn wir eine Entscheidung bereuen, wäre die andere nicht unbedingt „besser“ gewesen, sondern hätte sicherlich auch ihre Nachteile gehabt.

Entscheidungen treffen: 10 Tipps, die wirklich helfen

Darf ich? Kann ich? Muss ich? Will ich? Soll ich?

Als allererstes solltest du dich frei machen von dem Anspruch an Perfektion, denn du hast alles Recht der Welt:

  • dich auszuprobieren
  • Fehler zu machen
  • deine Meinung jederzeit zu ändern
  • deine Entscheidung nicht zu begründen

#1 Mach eine Entscheidungs-Checkliste

Verschaffe dir Klarheit und stecke den Rahmen ab, in dem du deine Entscheidung treffen musst.

Warum brauche ich bzw. will ich eine Entscheidung?
Warum fällt mir die Entscheidung so schwer?
Welche Entscheidungsmöglichkeiten habe ich?
Wie schlimm wäre es, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
Welche Alternativen gibt es?
Welche Auswirkungen haben die Entscheidungsmöglichkeiten für mich, für andere?

Fühlst du dich zu alt, um dich nochmal „umzuentscheiden“? Dann frage dich einmal:

  • Wie viel Zeit bleibt dir noch bis zum Ruhestand?
  • Kannst du diese Zeit bis dahin noch „absitzen“?
  • Was hindert dich daran, etwas zu verändern?

#2 Mach eine Pro-Kontra-Liste (und wirf sie weg!)

Mach die klassische Pro-Kontra-Liste um dich zu vergewissern, dass du alles berücksichtigt hast. Es ist gut, sich einmal alles aufgeschrieben zu haben, um dir einen Überblick zu verschaffen.

Das funktioniert besonders bei rationalen Entscheidungen wie Jobangeboten. Bei emotionalen Entscheidungen wie Beziehungen oder auch Wohnortwechsel wird es hilft die Pro-Kontra-Liste möglicherweise nicht so gut, denn wer trifft wirklich eine Entscheidung aufgrund von einem Pro mehr auf der Seite?

Also: egal wie viele positive Punkte auf der Dafür-Seite stehen, wenn der Bauch Nein sagt, höre lieber auf ihn.

#3 Dein Bauch – dein besseres Gehirn

Höre auf deinen Bauch. Immer wenn ich diesen Tipp vor wichtigen Entscheidungen bekommen habe, konnte ich irgendwie gar nichts damit anfangen. Denn gäbe es tatsächlich eine kleine Stimme in meinem Bauch, dann würde mir ja keine Entscheidung schwer fallen.

Dennoch muss ich zugeben, über die Jahre so ein „Gefühl“ entwickelt zu haben, dass mir manchmal sagt: Lieber nicht oder tu es. Und Intuition lässt sich trainieren. Forscher sprechen sogar vom Bauchgehirn: Ein eigenes Nervensystem im Magen-Darm-Trakt mit rund 100 Millionen Nervenzellen. Unser Bauch trifft bessere Entscheidungen für uns als es unser Verstand je tun könnte.

#4 Komplexität reduzieren: Möglichkeiten eingrenzen

Müssen wir wichtige Entscheidungen treffen, sind wir erst recht überfordert. Zu umfangreich erscheinen die Möglichkeiten und zu weitgreifend die Folgen. Daher ist es sinnvoll, Schritt für Schritt unsere Auswahl einzugrenzen.

Steht nach dem Abitur beispielsweise die Entscheidung nach dem richtigen Studienplatz an, ist es am besten nach dem Ausschlussverfahren, zu entscheiden. Etwa, wenn wir wissen, dass wir nur im Umfeld unserer Heimat studieren wollen, oder schon merken, welche Richtung uns interessiert oder was aufgrund des zu hohen NC’s sowieso schon wegfällt.

#5 Mach eine Gewohnheit daraus, Entscheidungen zu treffen

Versuche es zur Gewohnheit zu machen, Entscheidungen schnell zu treffen. Alle Gewohnheiten benötigen vor allem eins: Übungn Übung, Übung. Je öfter du eine Sache machst, desto mehr wird sie zur Routine.

Dies gilt vor allem für die kleinen Entscheidungen des Alltags. Der Blick auf die Speisekarte, für welche Verabredung du dich entscheidest, welche Klamotten du anziehst, ob du heute Abend zum Sport gehst. Triff schnell eine Entscheidung und ziehe sie durch.

Es ist sowieso häufig wichtiger, dass eine Entscheidung getroffen wird, als wie sie ausfällt.

Entscheidungen treffen

#6 Setze dir ein Zeitlimit für das Entscheidungen treffen

Große lebensverändernden Entscheidungen benötigen Zeit und eine klare Sicht. Mach dir alle Seiten bewusst. Und dann setz dir eine Deadline. Das kann eine Woche oder auch ein Monat sein, Hauptsache du weißt, bis wann du es weißt.

Bist du dir dann immer noch unsicher, gehe in eine Richtung. Wenn du zum Beispiel überlegst in eine andere Stadt zu ziehen, schreib Bewerbungen oder gehe auf Wohnungsbesichtigung. Oft kommt es dann so, wie es kommen soll. Du bekommst den Job oder die Wohnung, oder eben nicht. Vielleicht stehen alle Ampeln auf grün und das Universum will dir damit sagen: Mach es. Oder eben doch nicht.

Vielleicht bist du aber auch total enttäuscht, dass du die Wohnung oder den Job nicht bekommen hast, dann weißt du zumindest, was du dir im Inneren wünschst. Dann kannst du dich ausdrücklich dafür entscheiden und dich mit diesem Willen weiter bewerben.

#7 Hole dir die Meinung anderer ein

Sprich mit anderen über deine Entscheidung. Einerseits mit deinen Freunden und deiner Familie, die dich gut kennt und einschätzen kann, was dich glücklich macht.

Oft ist es aber auch von Vorteil mit einer außenstehenden, objektiven Person zu sprechen. Etwa bei Geldanlagen oder Karrierefragen hilft es, mit einem kompetenten Gesprächspartner zu sprechen.

Du könntest völlig neue Wege ausprobieren und beispielsweise eine Sitzung bei einem Coach buchen, jemand der nochmal eine völlig andere Perspektive auf die Lage wirft. Umgib dich mit Leuten, die schon da sind, wo du hinwillst und frage nach, wie sie das geschafft haben.

#8 Bekomm den Kopf frei, um Entscheidungen zu treffen

Wichtige Entscheidungen treffen, ist nicht einfach und erst recht nicht, wenn du währenddessen total gestresst bist. Mache lange Spaziergänge, nimm dir eine kleine Auszeit, vielleicht sogar raus aus deinem gewohnten Umfeld. Ich treffe die besten Entscheidungen auf reisen, wenn ich Zeit zum nachdenken habe und weit weg vom stressigen Alltag bin. Stichwort: Entschleunigung.

Kopf frei für Entscheidungen

#9 Ziehe es durch und verkünde es

Oft treffen wir eine Entscheidung und fühlen uns hinterher auch nicht viel besser, weil da immer noch diese kleine grübelnde Stimme ist, die sagt: „Oder lieber doch das andere? War das jetzt richtig so?“

Sag dieser Stimme: „Schluss! Ich habe mich entschieden und so ist es jetzt!“ Befrei dich von den anderen Möglichkeiten und damit verbundenen Zweifeln.

Steh solange nach Außen hin selbstbewusst zu deiner Entscheidung, bis du es auch verinnerlicht hast und selbst glaubst. Sobald du die Entscheidung deinem Umfeld verkündest, wird sie auch greifbar für dich. Du setzt sozusagen ein Statement, und machst es dir schwerer, zurückzurudern.

#10 Entscheidungen treffen durch die Münzwurf-Methode

Geht es um eine Entweder-Oder-Frage, wirf eine Münze. Es ist nicht entscheidend, welches Ergebnis die Münze anzeigt, sondern was du dabei fühlst. Automatisch wirst du auf ein Ergebnis hoffen oder gar enttäuscht sein, wenn etwas anderes dabei herauskommt, als du dir vielleicht insgeheim gewünscht hast.

#11 Entscheidungen treffen durch Buchstechen

Das klingt vielleicht ein wenig esoterisch, aber why not? Ausprobieren kann man es ja mal 🙂 Nimm ein Buch und schlage es auf irgendeiner Seite auf. Was will dir der Text mitteilen? Unbewusst lesen wir das, was wir hören wollen und deuten es so um. Wieder eine Möglichkeit unsere unbewussten Wünsche herauszufiltern.

#12 Denke an dein Zukunfts-Ich: Das 10/10/10-Model

Beim 10/10/10-Modell stellst du dir folgende Fragen

Welche Auswirkungen auf mein Leben hat meine Entscheidung in 10 Tagen?

Welche Auswirkungen hat sie in 10 Monaten?

Welche Auswirkungen hat sie in 10 Jahren?

Hat sie eigentlich keinerlei Auswirkungen, merkst du, dass diese Entscheidung gar nicht so wichtig ist und musst dich nicht mehr so unter Druck setzen oder Angst haben, falsch zu entscheiden. Ist sie anfangs unbequem, aber verhilft sie dir in der Zukunft zu dem Leben, das du willst, zieh es durch!

# 13 Triff deine Entscheidung für dich

Bei so vielen Entscheidungen haben wir unsere Mitmenschen im Hinterkopf. Was denken die anderen von mir? Das kann ich doch meinen Eltern/meinem Partner/meinem Chef nicht antun?

Falsch: Der einzigen Person, der du etwas schuldest, bist du selbst. Wenn du nicht glücklich bist, kannst du deine Mitmenschen auch nicht glücklich machen.

# 14 Definiere dein Lebensziel – setze Prioritäten

Was ist dein eigentliches Lebensziel, das du erreichen willst? Hat deine Entscheidung damit etwas zu tun? Dann go for it und wähle so, wie du diesem Ziel am schnellsten näher kommst.

Dein Ziel muss Priorität Nummer eins in deinem Leben haben und alle Entscheidungen sollen sich diesem unterwerfen. Danach erst folgen deine anderen Prioritäten. Oftmals verschieben sich deine Ziele aber auch im Laufe deines Lebens, weshalb du immer mal wieder überlegen solltest, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.

Familie, Karriere, Freunde, Hobbys, Freizeit – gruppiere sie nach Wichtigkeit und behalte sie im Hinterkopf bei jeder Entscheidung, die du treffen musst.

#15 Schlafe eine Nacht drüber

So simpel und doch so effektiv. Denn während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn trotzdem weiter – auch an einer Lösung für unsere Entscheidung. Es verarbeitet unsere Gedanken, alle Erlebnisse des Tages und unsere Eindrücke. Mit frischen Kopf können wir zudem klarer denken und fühlen.

Stell es dir so vor: Morgens ist dein Entscheidungskonto noch ganz voll, während es im Laufe des Tages immer mehr abnimmt. Daher sollten die großen Entscheidungen immer direkt nach dem Aufstehen gemacht werden.

Fazit: Entscheidungen zu treffen, macht uns zum Autor unseres Lebens

Viele Menschen drücken sich davor, Entscheidungen zu treffen. Sie sind wie ein Fähnchen im Wind und werden gelenkt von den äußeren Umständen des Lebens und ihres Umfelds.

Doch unsere selbst getroffenen Entscheidung sind der eigentliche Motor, mit dem wir den Kurs unseres Lebens selbst bestimmen.

Menschen, die sich immer treiben lassen, die in bestimmte Umstände jedesmal einfach so „hereinrutschen“, erlauben der Welt, ihre Lebensgeschichte zu schreiben. Sie schreiben nicht ihre eigene Geschichte!

Dabei bereuen wir fast nichts mehr, als die verpasste Chance.

Denn uns nicht zu entscheiden, ist auch eine Entscheidung und zwar die für Stillstand. Besser ist es, auch mal falsch zu liegen und wenigstens selbst gewählt zu haben, statt immer nur zu warten, was das Leben mit uns macht.

Keine Entscheidung ist so schlecht, wie keine Entscheidung!

Wie ist das bei dir? Bist du gut im Entscheidungen treffen? Hast du weitere Tipps? Dann immer rein damit in die Kommentare!

Unterschrift

PS: Der einzige Zeitpunkt, an dem du niemals eine Entscheidung treffen solltest, ist im Zustand von Wut oder Angst.

PPS: Keine Sorge, ein Joghurtregal bringt mich nicht zum weinen, ich wollte nur die Einleitung dramatisieren. 😉

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