Geld is nicht alles
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Warum der Satz „Geld ist nicht so wichtig“ unserer ganzen Generation schadet

„Geld ist nicht wichtig“, erklärte mir letztens ein Arbeitskollege im selben Atemzug damit, warum er unseren unterbezahlten freien Journalisten-Tagessatz okay findet. „Ich liebe das Schreiben und will es auch mit 70 noch machen“, verriet er seine Altersvorsorge-Strategie. Denselben Satz hörte ich die Woche zuvor auf der DNX sogar zweimal. Einmal von einem Ökotypen, der mit „Geld ist nicht alles“ seinen Plan rechtfertigte, kolumbianische Handtaschen in Deutschland zu verkaufen. Ein weiteres Mal von einem 33-Jährigen, der als Freelancer Webseiten programmiert, auf meine Frage, warum er nicht versucht, größere Unternehmen zu akquirieren und mehr Geld zu verlangen. „Nee, ich habe keine Lust jemanden zu siezen“, und natürlich „Geld ist mir nicht so wichtig, mein Service kostet immer gleich viel “.

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Junior Senior
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„Bieten angenehmes Arbeitsklima“ – Warum die meisten Junior-Stellen finanzielle Ausbeute sind

Eine Unterscheidung zwischen Junior und Senior macht Sinn, um Absolventen den Berufseinstieg zu erleichtern. Viele Unternehmen nehmen das jedoch als Vorwand, um wenig zu zahlen und dennoch viel zu verlangen.

Immer mal wieder lese ich mir Stellenanzeigen durch, um zu sehen, ob etwas Spannendes dabei ist. Dabei habe ich vor allem eines: Déjà-vu-Erlebnisse.

Genau so stand das doch schon in der Anzeige davor?

Und in der davor und in der von letzter Woche?

Doch nicht ich bin es, die spinnt; die Personalchefs sind es anscheinend. Werben sie doch allesamt mit denselben nichtssagenden Floskeln.

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Denkfehler
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„Müsste ich nicht schon viel weiter sein?“ 5 gefährliche Denkfehler, die jeder schon mal gemacht hat


In vier Monaten ist es soweit: Ich werde 30.

Vielleicht ein Grund, warum ich letzte Woche alles, aber auch wirklich alles, angezweifelt habe. Meine Entscheidung Freelancerin zu werden, meine Beziehung, mein Lebenskonzept und sogar einige meiner Freundschaften.

Ich war mit nichts mehr zufrieden, alles was ich bisher erreicht habe, kam mir wie ein Witz vor und und die letzten fünf Jahre wie die größte Zeitverschwendung meines Lebens. Mit den neu gewonnenen Augen-Fältchen und den ersten grauen Haare könnte ich ja noch leben, doch besonders eine Frage ging mir immer wieder im Kopf herum:

„Müsste ich beruflich nicht irgendwie schon viel weiter sein?!“

Fehlt bei meinem Kontostand nicht die eine oder andere Null ganz hinten?!

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Generation Y
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„Wie kam das eigentlich alles so?“ Mein persönlicher Weg zur Texterin

Jeder der mich kennt, weiß, dass Entscheidungen-treffen nicht gerade zu meinen Stärken zählt.

Hätte, Wenn ich doch nur, Aber, Vielleicht, Sollte ich …

Diese Wörter sind recht häufig in meinem Wortschatz und meinen Gedanken vertreten.

Während ich einige Entscheidungen relativ leicht traf: Nach dem Abi aus der bayerischen Kleinstadt nach München zu ziehen, lieber mehr Geld für eine Wohnung allein ausgeben als in eine Wg zu ziehen, lieber öfter reisen als ein Auto zu haben. War die schwierigste Entscheidung meines Leben immer: Was soll ich beruflich machen? Wie kann ich herausfinden, was ich wirklich will?

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40-Stunden-Woche
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Albtraum 40-Stunden-Woche! Warum fast alle trotzdem noch die Festanstellung wollen

Bei meinem ersten Praktikum dämmerte es mir – eine 40-Stunden-Woche ist die Hölle! Oder besser gesagt eine Art Fegefeuer, die nach dem Studium nun etwa 40 Jahre lang andauern würde, bis ich endlich wieder – natürlich nur, wenn ich Glück habe – in die Freiheit namens Rente entlassen werde.

Es lag nicht an den Aufgaben, nicht an den Chefs oder den Kollegen – es lag an der Zeit, warum mir das Praktikum so unerträglich schien.

Selbst Menschen mit den coolsten, besten, interessantesten und erfüllendsten Jobs der Welt, können ihn doch wohl nicht 40 Stunden die Woche lieben?

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