heimkommen reise
Artikel
4 Kommentare

Wie es sich anfühlt, nach einer längeren Reise zurückzukommen

Das Flugzeug setzt auf, du bist erleichtert (überlebt zu haben – ciao Flugangst bis zum nächsten Mal) und stehst wie immer als Letzter auf. 

Du verabschiedest die Stewardessen – auf Englisch, weil du es schon so gewohnt bist – und steigst den ersten Schritt aus dem Flugzeug. 

Deine braungebrannten Füße in den durchgelatschten Flip-Flops sind nicht mehr an Temperaturen jenseits der 25 Grad-Marke gewohnt. 

Nach ein paar Warteschlangen und dem Hoffen, dass auch dein Gepäck die 30 Stunden Heimreise mitgemacht hat, trittst du nach dem irrsinnigen Nervös-Gefühl an der Zollkontrolle ins Freie. 

Da ist sie wieder. 

Die deutsche, kalte Luft. 

Daheim-Luft. 

So vertraut und gleichzeitig so fremd.

[Weiterlesen]

Digitales Nomadenleben
Artikel
16 Kommentare

Warum das Digitale Nomadenleben eine Scheinwelt für mich ist, (ich aber dennoch Freelancerin sein möchte)!

Digitale Nomaden – was da so komisch klingt, ist für viele Menschen ein Lifestyle.

Menschen, die augenscheinlich mit dem Laptop im Schoß unter Palmen sitzen und wie nebenbei ihr Geld verdienen.

Menschen, für die die Welt ihr Zuhause ist und die das ganze Jahr der Sonne hinterher reisen. Die die Winterstiefel gegen Flip Flops tauschen und das triste Grau gegen sattes Grün.

Menschen, die keinen Urlaub, vollgepackt mit drei Wochen Touri-Programm, mehr hoffen müssen, dass es bloß keinen Tag regnet.

Menschen, die in den tropischen Ländern dieser Welt zusammen mit den Einheimischen leben und dadurch voll in die Kultur eintauchen können.

Soweit so gut.

[Weiterlesen]

Generation Y
Artikel
12 Kommentare

Freelancer werden – 5 unschlagbare Argumente, warum das auch was für dich ist

Bestimmt hat es der ein oder andere mitbekommen: ich bin gerade in Asien unterwegs.

Für ganze drei Monate!

Ich habe weder im Lotto gewonnen noch ein Sabbatical beantragt oder befinde mich in einer Zwischenphase, etwa wie nach dem Studium.

Nein, ich verdiene sogar Geld, während ich mich jeden Tag am satten grün der Palmen erfreue und mich täglich mindestens einmal in die Wellen stürze!

Derzeit bin ich gerade etwas häuslich auf Bali geworden, da ich hier für mehr als einen Monat bleibe und in einem Haus mit einer befreundeten Freelancerin lebe!

Ja, ein ganzes Haus nur für uns! Mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, Garten, Outdoor-Küche, High-Speed-Internet und jeder Menge Platz – für schlappe 260€ im Monat.

Geld verdienen kann man auch auf Bali!

[Weiterlesen]

Plan B
Artikel
3 Kommentare

Warum es gefährlich ist, immer einen Plan B zu haben (+ Plan A-Formel)

Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben hatte ich nie einen Plan B.

Zum Beispiel als ich mein Studium wechseln wollte und den Geschichts-Grundwissentest bestehen musste, sonst wäre mir NICHTS angerechnet worden, ich hätte nach drei Jahren Studium wieder bei Null angefangen und meinen Anspruch auf Bafög verloren.

Damals gab es keinen Plan B. Während ich Geschichtsbücher wälzte, wurde mir klar: Das muss klappen! Es gibt keinen anderen Plan. Und so schrieb ich die Prüfung in der Gewissheit nicht durchzufallen und behielt recht.

Ansonsten waren meine Pläne nie so klar. Als typisches Kind der Generation Y versuche ich mir immer alle Türen offen zu halten.

[Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

Wie sehr verändert man sich eigentlich in Beziehungen? 

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber jedesmal wenn es mit meinen Exfreunden auseinander ging (ok, so oft passiert das schließlich auch wieder nicht) habe ich mich ein paar Wochen später mit einem Kopfschütteln gefragt:

What the fuck war die letzten zwei (vier) Jahre eigentlich mit mir los?!

Wer war diese Frau, die immer dicker, langweiliger und lustloser wurde? 😀

Die ihre Träume ganz tief unten in die Schubladen gestopft hat und sich „später“ darum kümmern wollte. Erst mal Netflix mit ihrem Schatzi.

Die, statt sich ihre eigenen Reisewünsche zu erfüllen, lieber ihren Liebling begleitet hat, zu nervigen Geschäftsreisen oder noch schlimmeren Verwandschaftsbesuchen oder die daheim blieb, weil seine Urlaubstage aufgebraucht waren.

Wer war diese Frau, die offensichtlich an einem unerklärlichen Helfersyndrom litt, ohne zu sehen, dass sie erst mal sich selbst helfen muss?

Verliert man sich denn in Beziehungen immer selbst? Und wird zu einer fixierten „Wir“-Person, die alles vorher absprechen und einbeziehen muss?

[Weiterlesen]