Nein Sagen
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3 Tipps, wie du als notorischer Ja-Sager endlich das Nein sagen lernen kannst

Nein. Nee. Nöö. Neeeeii-hein!

Wie kann ein so kleines Wort bloß so schwer über die Lippen kommen?

Ich habe das Gefühl, in meinem Wortschatz existiert es gar nicht. Beziehungsweise existiert es doch: Und zwar dann, wenn ich eigentlich Ja meine.

  • „Magst du noch ein Stück Kuchen? – „Nein, ich bin satt”
  • „Findest du auch, das Kleid steht mir nicht?” – „Nein, ganz und gar nicht.
  • „Macht es dir was aus, meine Schicht zu übernehmen?” – „Nein, das mach ich doch gerne.”

Alles gelogene, bescheidene Neins.

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Sich Zuhause fühlen – Was ich aus acht Umzügen gelernt habe

Zuhause – „Heim, Wohnung, in der jemand zu Hause ist und sich wohl fühlt.” So steht’s im Lexikon und ich frage mich, ob dieser Ort nicht theoretisch überall sein kann?

Der Ort, an dem ich gerade diesen Blogbeitrag schreibe, ist zwar der, an dem ich momentan schlafe und wohne – nach Zuhause fühlt er sich aber nicht mehr an.

Schließlich ziehe ich in zwei Wochen um. Mal wieder. Zum achten Mal in neun Jahren.

Über Menschen, die sagen „Ich hasse Umzüge“, kann ich nur müde lächeln. Sich Zuhause fühlen, also so richtig – das Gefühl kenne ich eigentlich gar nicht mehr.

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Älterwerden
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5 Gründe, warum ich nicht mehr gerne Anfang 20 wäre

Vor zehn Tagen war er mal wieder da, pünktlich wie jedes Jahr, bei strahlendem Sonnenschein, so als wäre nichts – mein Geburtstag.

29 bin ich geworden. Einfach so. Das letzte Jahr ist wie üblich vorüber gerast und plötzlich bin ich eine Frau, die auf die 30 zugeht. Mit ganz großen Schritten.

Während meine Freundinnen oft schimpfen, nicht mehr älter werden zu wollen und große Angst vor der 30 haben, andere sehnsüchtig auf die Zeit mit Mitte/Anfang 20 zurückblicken, habe ich irgendwie gerade gar kein Problem damit, 29 zu sein.

Im Gegenteil, ich bin sogar froh darum.

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heimkommen reise
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Wie es sich anfühlt, nach einer längeren Reise zurückzukommen

Das Flugzeug setzt auf, du bist erleichtert (überlebt zu haben – ciao Flugangst bis zum nächsten Mal) und stehst wie immer als Letzter auf. 

Du verabschiedest die Stewardessen – auf Englisch, weil du es schon so gewohnt bist – und steigst den ersten Schritt aus dem Flugzeug. 

Deine braungebrannten Füße in den durchgelatschten Flip-Flops sind nicht mehr an Temperaturen jenseits der 25 Grad-Marke gewohnt. 

Nach ein paar Warteschlangen und dem Hoffen, dass auch dein Gepäck die 30 Stunden Heimreise mitgemacht hat, trittst du nach dem irrsinnigen Nervös-Gefühl an der Zollkontrolle ins Freie. 

Da ist sie wieder. 

Die deutsche, kalte Luft. 

Daheim-Luft. 

So vertraut und gleichzeitig so fremd.

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Digitales Nomadenleben
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Warum das Digitale Nomadenleben eine Scheinwelt für mich ist, (ich aber dennoch Freelancerin sein möchte)!

Digitale Nomaden – was da so komisch klingt, ist für viele Menschen ein Lifestyle.

Menschen, die augenscheinlich mit dem Laptop im Schoß unter Palmen sitzen und wie nebenbei ihr Geld verdienen.

Menschen, für die die Welt ihr Zuhause ist und die das ganze Jahr der Sonne hinterher reisen. Die die Winterstiefel gegen Flip Flops tauschen und das triste Grau gegen sattes Grün.

Menschen, die keinen Urlaub, vollgepackt mit drei Wochen Touri-Programm, mehr hoffen müssen, dass es bloß keinen Tag regnet.

Menschen, die in den tropischen Ländern dieser Welt zusammen mit den Einheimischen leben und dadurch voll in die Kultur eintauchen können.

Soweit so gut.

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