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Generation Y

Warum (noch) ein Blog über die Generation Y?

Eineinhalb Jahre hatte ich die Idee zum Blog Generation Y und die Domain bereits gesichert, etwa Ende 2015.

Erst dann, 2017, habe ich den ersten Artikel veröffentlicht. Typisch für mich als Millenial-Kind.

Ständig kam etwas dazwischen: Mein Studium, diverse Praktika, zahlreiche Nebenjobs und natürlich meine riesengroßen, dicken Ängste und Zweifel!

Was sollen nur die andern von mir denken, wenn sie das hier lesen?

Gebe ich nicht zu viel preis?

Wie peinlich ist es auf einer Skala von 1-10, öffentlich über mich und Themen, die mich interessieren, zu schreiben?!

Dennoch sind die schönsten Dinge, immer dann entstanden, wenn ich meine Komfortzone verlassen habe. Etwa das eine Mal, als ich drei Monate lang alleine Reisen war, oder das andere Mal, als ich mit meinem Online-Kurs viele andere Menschen dazu bewegt habe, auch Freelancer zu werden.

„Mach doch lieber was anderes …“

Und egal wie viele Leute mir sagen: „Mach doch lieber Youtube“, „Lesen will ja sowieso niemand mehr“ oder „Es gibt doch schon so viele Millenial-Blogs“ – glaube ich, dass es immer noch viel zu wenig echte Blogs gibt. Auf denen nicht nur Artikel á la „so verdienst du 50.000 Euro in nur einem Monat“  oder irgendwelche Gebrauchsanweisungen, wie man ein besseres Leben in 100 Schritten führt, veröffentlicht werden.

Generation Y soll zum Denken anregen. Mal kritisch, mal witzig, immer lebensnah und entgegen kurzweiligen Trends (ich werde mir niemals Snapchat installieren). Generation Y soll Bestand haben. Während du meine Artikel liest, will ich, dass du denkst: „Ganz genau!!!“, und dabei eifrig mit dem Kopf nickst, weil endlich mal jemand kapiert, wie du dich fühlst. Oder du meinst, „was ist das für ein Käse, das sehe ich aber ganz anders!“ und beginnst im Kommentar eine konstruktive Diskussion, weil dich das Thema berührt und du deiner Meinung Raum geben willst.

Die Generation Y arbeitet so und so…
Die Generation Y  ist beziehungsunfähig …
Die Generation Y ist daueronline …

Um Allgemeinplätze wird es hier nicht gehen, sondern tatsächlich eher mein subjektiver Senf zu unserer Neuen Arbeitswelt, Produktivität, Beziehungen, Buchempfehlungen und LifeHacks.

Interessierst Du dich allerdings wirklich für die soziologischen Hintergründe, kannst du dir hier meine Masterarbeit zum Thema Generation Y holen.

Wer schreibt hier eigentlich?

Hi, ich bin Ronja, 1989 geboren und dadurch laut Presse und Sozialforschung ein Prototyp der Generation Y.

Hier übrigens auf Bali – ein typischer Aufenthaltsort für einen Millenial.

Der Generation Y werden einige Eigenschaften zugesprochen, die auch auf mich ziemlich (etwa zu 100%) zutreffen.

  • möchte anders arbeiten ✅ check
  • tut sich schwer mit Entscheidungen ✅ check
  • verbringt zu viel Zeit am Handy  ✅ check
  • Selbstoptimierte Powerfrau in der Vorstellung vs. unproduktive Tagträumerin in der Realität  ✅ check
  • ist beziehungsunfähig (müsst ihr meinen Freund fragen 😜)

Klickt man durch mein Instagram-Profil, könnte man meinen, mein Leben besteht aus tollen Urlauben, wenig Arbeit und jeder Menge Spaß. Teilweise stimmt das natürlich, doch genau wie bei den meisten anderen aus meiner Generation, gibt es Phasen in meinem Leben, in denen ich mich einfach nur verloren fühle und nicht mal weiß, was mir eigentlich genau fehlt.

Verloren, weil ich keinen Plan habe, was ich mit meinem Leben anfangen, wo und mit wem ich wohnen und mit was ich eigentlich mein Geld verdienen soll.

Dabei habe ich schon so einiges ausprobiert:

Gastronomie, Hotellerie, Wiesn-Bedienung, Uni-Hilfskraft, Deutsch-Lehrerin, PR-Agentur, Zeitung, Radio, Fernsehen, Verlagswesen … die Liste meiner „Versuchs-doch-mal-hiermit-Jobs“ ist lang.

Keiner davon hat wirklich gepasst, zu keinem habe ich mich „berufen“ gefühlt, keiner hat mich erfüllt.

Ich wusste immer nur, was ich NICHT will!

Tagein tagaus mein Leben zu verschwenden mit Arbeit, die völlig irrelevant für mich und im Grunde auch für andere ist.

Ich wollte auf keinen Fall für den Feierabend und das Wochenende leben oder für mickrige 25 Tage Urlaub im Jahr.

Daher bin ich gar nie in dieses Hamsterrad namens 40-Stunde-Woche eingestiegen und habe mich stattdessen bereits während des Studiums als Texterin selbstständig gemacht. Es ist natürlich nicht immer alles rosig, aber ich kann felsenfest behaupten: Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich fühle mich frei, kann mir meine Arbeit einteilen, wie es zu meinem Lebensstil passt und verdiene mittlerweile besser, als angestellte Kollegen aus meiner Branche.

Und glaub mir: Es war wirklich keine leichte Entscheidung mich als Freelancerin selbstständig zu machen. Meine Freunde und Familie reagierten fast schon entsetzt, als ich ihnen von meinem Entschluss erzählte.

„Steig doch erst mal ins Berufsleben ein!“

„Denk doch auch mal an deinen Lebenslauf!“

„Jeder muss irgendwann normal arbeiten, auch du!“

„Und was ist mit deiner Rente?“

Heute sind zum Glück alle stumm, da sie sehen, dass ich nicht, wie von manchen prophezeit, unter der Brücke lebe, sondern gut klar komme. Auch wenn die meisten von ihnen denken, ich würde im Home-Office ja sowieso nicht arbeiten und hätte grundsätzlich immer Zeit.

Ich hoffe jedenfalls, dich mit diesem Blog auch inspirieren zu können, dein Ding zu machen, egal wie viele Stimmen (die deiner Familie & Freude insbesondere aber auch deine eigene) dir zuflüstern: „Mach doch lieber was Gescheites!“

Generation Y über mich

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