Generation Y

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Sich Zuhause fühlen – Was ich aus acht Umzügen gelernt habe

Generation Y

 

Zuhause – „Heim, Wohnung, in der jemand zu Hause ist und sich wohl fühlt.” So steht im Lexikon und ich frage mich, ob das nicht theoretisch überall sein kann?

Der Ort, an dem ich gerade diesen Blogbeitrag schreibe, ist zwar der, an dem ich momentan schlafe und wohne – nach Zuhause fühlt er sich aber nicht mehr an.

Schließlich ziehe ich in zwei Wochen um. Und verlasse damit diese Wohnung für immer. Mal wieder. Zum achten Mal in neun Jahren.

Über Menschen, die sagen „Ich hasse Umzüge“, kann ich nur müde lächeln. Sich Zuhause fühlen, also so richtig – das Gefühl kenne ich eigentlich gar nicht mehr.

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 Wer oder was ist die Generation Y?

Generation orientierungslos…

„Noch selten in der Geschichte war der Müßiggänger dermaßen delegitimiert wie heute, die Kontemplation dermaßen verdächtig, weil im marktökonomischen Sinn nicht produktiv.“Bernhard Heinzlmaier

Zwischen 1980 und 1995 geboren, ist die Generation Y die erste Generation, die in einer digitalen Welt aufgewachsen ist und wird daher auch als Digital Natives bezeichnet. Durch den extremen Unterschied der Lebensweise im Vergleich zu früheren Generationen, den das Internet, Soziale Medien und ständige Erreichbarkeit mit sich bringt, kann sich die Generation Y nur schwer an Vorgängern orientieren. Sie muss ihren eigenen Weg finden und gehen, denn alles hat sich verändert: Berufe, Beziehungen und Kommunikationsmittel.

Eine Generation voller Narzissten

Facebook, Instagram, Whatsapp, Snapchat haben unsere Welt verändert! Sich selbst auf die BESTmöglichste Weise zu inszenieren, hat in dieser Generation Suchtpotential. Sie sehnt sich nach Anerkennung über ,Likes’ und muss ständig mithalten können im digitalen Dschungel des Vergleichens. Grundvoraussetzung für eine gelungene Selbstdarstellung ist die Selbstoptimierung.

Eine Generation, die sich nicht festlegt

Am schlimmsten ist es für den Ypsiloner Entscheidungen zu treffen und sich darauf festzulegen, denn am liebsten hält er sich alles offen. Seien es Jobangebote, Zukunftspläne oder auch Beziehungen. Da alles so schnelllebig geworden ist, muss er flexibel agieren können und kann sich nicht darauf verlassen, dass etwas beständig bleibt. Einen Beruf ein Leben lang ausüben – heute kaum mehr üblich. Die Beziehung, die für immer hält – nur Wunschdenken? Familienplanung oder Karriere oder beides?

                              

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