Generation Y

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5 Gründe, warum ich nicht mehr gerne Anfang 20 wäre

Älterwerden

Vor zehn Tagen war er mal wieder da, pünktlich wie jedes Jahr, bei strahlendem Sonnenschein, so als wäre nichts – mein Geburtstag.

29 bin ich geworden. Einfach so. Das letzte Jahr ist wie üblich vorüber gerast und plötzlich bin ich eine Frau, die auf die 30 zugeht. Mit ganz großen Schritten.

Während meine Freundinnen oft schimpfen, nicht mehr älter werden zu wollen und große Angst vor der 30 haben, andere sehnsüchtig auf die Zeit mit Mitte/Anfang 20 zurückblicken, habe ich irgendwie gerade gar kein Problem damit, 29 zu sein.

Im Gegenteil, ich bin sogar froh darum.

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 Wer oder was ist die Generation Y?

Generation orientierungslos…

„Noch selten in der Geschichte war der Müßiggänger dermaßen delegitimiert wie heute, die Kontemplation dermaßen verdächtig, weil im marktökonomischen Sinn nicht produktiv.“Bernhard Heinzlmaier

Zwischen 1980 und 1995 geboren, ist die Generation Y die erste Generation, die in einer digitalen Welt aufgewachsen ist und wird daher auch als Digital Natives bezeichnet. Durch den extremen Unterschied der Lebensweise im Vergleich zu früheren Generationen, den das Internet, Soziale Medien und ständige Erreichbarkeit mit sich bringt, kann sich die Generation Y nur schwer an Vorgängern orientieren. Sie muss ihren eigenen Weg finden und gehen, denn alles hat sich verändert: Berufe, Beziehungen und Kommunikationsmittel.

Eine Generation voller Narzissten

Facebook, Instagram, Whatsapp, Snapchat haben unsere Welt verändert! Sich selbst auf die BESTmöglichste Weise zu inszenieren, hat in dieser Generation Suchtpotential. Sie sehnt sich nach Anerkennung über ,Likes’ und muss ständig mithalten können im digitalen Dschungel des Vergleichens. Grundvoraussetzung für eine gelungene Selbstdarstellung ist die Selbstoptimierung.

Eine Generation, die sich nicht festlegt

Am schlimmsten ist es für den Ypsiloner Entscheidungen zu treffen und sich darauf festzulegen, denn am liebsten hält er sich alles offen. Seien es Jobangebote, Zukunftspläne oder auch Beziehungen. Da alles so schnelllebig geworden ist, muss er flexibel agieren können und kann sich nicht darauf verlassen, dass etwas beständig bleibt. Einen Beruf ein Leben lang ausüben – heute kaum mehr üblich. Die Beziehung, die für immer hält – nur Wunschdenken? Familienplanung oder Karriere oder beides?

                              

Generation Y

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