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„Gibts hier auch nen vergangen Burger?“ – Prototypen der Generation Y (Teil 2)

Digital Natives, Millenials, Generation Why, Generation Tinder, Generation Y, Generation online, Generation beziehungsunfähig – so viele Labels wir haben, so viel ist dran! Zumindest wenn man seine Mitmenschen beobachtet, denn bei einem selbst lässt sich natürlich kaum ein Merkmal der folgenden Typbeschreibungen feststellen. 😉

Der Allergiker

Generation Y

„Gibts hier auch nen veganen Burger?“ „Sind die Spaghetti glutenfrei?“ „Die Milch zum Cappuccino bitte lactosefrei“ Sätze, die jede Servicekraft lieben! Essen gehen wird mit dem Allergiker zur Wissenschaft – lade ihn bloß nie zur Grillparty ein! Denn wenn er dort seine Auberginenscheibchen, natürlich streng getrennt vom Fleisch, auflegt und die Bratwürste mit einem verachtenden Seitenblick mustert, obwohl ihm dabei schon das Wasser im Munde zusammenläuft, fühlst du dich als Fleischesser dezent unwohl.

Der Allergiker hat so viele Unverträglichkeiten, wie Schokolade Kalorien hat. Worte von denen du noch nie gehört hast, kommen seufzend aus seinem Mund, während er über Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall klagt: „Fructoseintoleranz“, „Histaminunverträglichkeit“ und so weiter. Dabei stopft er sich gerne ein Stück Kuchen in den Mund, mit dem Vermerk, das später noch bereuen zu werden …

Der Pessimist

Generation Y Glas

Der Pessimist lebt nach dem Motto „früher war alles besser“! WhatsApp hat er gar nicht erst installiert, sondern er gehört zu der aussterbenden Spezies, die noch SMS auf seinem zerkratzen Samsung-Handy schreibt, das dem Pessimisten sowieso viel zu klein ist. Er hört gerne Musik aus den 80ern, steht auf Helene Fischer und Andreas Gabalier und von Tinder hat er noch nie gehört.

Meistens ist er mit seiner großen Liebe schon seit der Schule zusammen und die Normalsterblichen müssen sich in etwa diese Sprüche anhören: „Wie übers Internet kennengelernt? Das ist doch total gefährlich!“ Doch nicht nur die Internetbekanntschaften findet der Pessimist gefährlich, auch die zunehmende Ausländerquote, einfach alle Politiker und in Länder außerhalb Europas zu verreisen.

Der Selbstoptimierer

Generation Y Selbstoptimierung

Selfies sind die täglichen (stündlichen) Höhepunkte des Selbstoptimierers. Er tut einfach alles für ein gutes Foto. Verrenkungen, Verbiegungen, Höhenangstüberwindungen, vor allem aber ganz viel Training. Der Selbstoptimierer schafft es tatsächlich, nicht nur zu reden, sondern auch zu machen. Er geht etwa fünf bis sieben Mal die Woche ins Fitnessstudio und stemmt dort wirklich Gewichte. Zudem verzichtet er auf Süßgkeiten. Ja, es geht: Verzicht auf Süßigkeiten! Außer natürlich am Cheat-Day, da haut er sich zwei Gläser Nutella auf einmal rein, mit Butter!

Der Instagram-Acoount des Selbstoptimierers hat Followerzahlen im fünfstelligen Bereich und Kommentare wie „Killa, Alter!“ Ist der Selbstoptimierer mal verliebt, meistens so zwei bis dreimal im Jahr, postet er täglich Bilder mit seiner großen Liebe und benutzt Hashtags wie #couplegoals #mylove und #forever. Das dieses #forever höchstens ein halbes Jahr anhält, wissen alle, die die abwechselnden Fitness-Models auf den Kitschfotos des Selbstoptimierers auf dessen Social-Media-Accounts mitansehen müssen (/dürfen – denn irgendwie macht es ja doch Spaß #ilovestalking).

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